Kein Frostschutzmittel - Wasser als Wärmeträger


Seit 2003 setzt Paradigma mit dem AQUA-Solar-System konsequent nur noch Wasser als Wärmeträger ein und schützt die Kollektoren mit Niedertemperatur Wärme aus der Anlage vor Frost. Statt des üblichen Frostschutzgemisches transportiert Heizungswasser die Wärme vom Solarkollektor zum Warmwasserspeicher.

Aufgrund der sehr geringen Wärmeverluste der speziellen CPC - Vakuum-Röhrenkollektoren ist hierfür nur ein kleiner Energiebetrag notwendig. Dieser Nachteil wird durch die Vorteile des Wassers und hoher Arbeitstemperaturen jedoch mehrfach kompensiert.

Dieses Konzept hat sich mehr als 36.000-mal bewährt!


Gegenüber herkömmlichen Solaranlagen liegen die Vorteile des AquaSystems auf der Hand. Der Betrieb mit Wasser
  • ermöglicht die einfache, direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz
  • spart teuere Aggregate wie Wärmetauscher, Entlüfter, Ventile, Pumpen sowie Misch- und Regeltechnik
  • ist die Voraussetzung für den Einsatz eines ertragsoptimierten und dadurch kleinen Speichers
  • erspart die hohen einmaligen und laufenden Kosten, die mit jedem Frostschutzmittel verbunden sind
  • senkt extrem Kosten und Dauer von Inbetriebnahme und Reparaturarbeiten
  • sichert eine lange Lebensdauer bei nahezu gleichbleibender Leistung
  • beseitigt alle Risiken, die mit der thermischen Stagnation verbunden sind
  • minimiert die laufenden Wartungs- und Verbrauchskosten

Thermoskannenprinzip


Dass eine Thermoskanne Kaffee und Tee stundenlang heiß halten kann, liegt an einer vakuumisolierenden Zwischenschicht der doppelten Gefäßwand.

Auch Paradigma Vakuum-Röhren bilden mit ihren zwei konzentrischen Glasröhren gleichermaßen einen hermetisch abgeschlossenen Zwischenraum, der vakuumisoliert ist. Zudem ist die innere Röhre auf ihrer Außenfläche zum Vakuum hin mit einer umweltfreundlichen hocheffizienten Absorberschicht versehen. Sie wandelt auftreffendes Sonnenlicht fast vollständig in Wärme um und strahlt kaum Wärme ab. Die innere Röhre wird heiß, während das äußere Hüllrohr kalt bleibt.


Vakuum-Röhrenkollektor


Die Vakuum-Röhren sind auf eine Wärme-Übertragungseinheit geschoben. Eng anliegende Wärmeleitbleche im Innenraum jeder Vakuum-Röhre leiten die Sonnenwärme an ein u-förmig gebogenes Rohr weiter, in dem je nach System Wasser oder ein Frostschutzwasser-Gemisch strömt. Ist die erforderliche Temperatur erreicht, wird die Pumpe im Solarkreislauf durch die Regelung eingeschaltet und transportiert die Wärme in den Warmwasserspeicher oder die Heizung.

Damit auch die sonnenabgewandte Seite der Vakuum-Röhren beschienen wird, lenkt ein hochreflektierender witterungsbeständiger CPC-Spiegel (Compound Parabolic Concentrator) mit seiner optimierten Geometrie direktes und diffuses Sonnenlicht aus fast allen Himmelsrichtungen auf den Absorber. Dies erhöht die Effizienz der Vakuum-Röhrenkollektoren gegenüber herkömmlichen Bauarten. Gerade bei ungünstigen Bedingungen wie z.B. im Winterhalbjahr, bei bewölktem Himmel, Morgen- und Abendsonne sowie Abweichungen der Dachfläche aus der Südrichtung.